Daten und Fakten

Die Südostbayernbahn betreibt östlich von München ein Streckennetz mit einer Länge von 550 Kilometern und ist für 79 eigene Stationen verantwortlich.

Die Südostbayernbahn in Zahlen

Verkehr

Das von der Südostbayernbahn betriebene Liniennetz hat eine Länge von 550 Kilometern, die Züge fahren dabei über das eigene Netz hinaus auch bis München und Salzburg und legen jährlich über sieben Millionen Zugkilometer zurück.

  • Ca. 395 Millionen Personenkilometer jährlich
  • 380 Züge pro Tag
  • 42 Triebwagen (VT628)
  • 30 Diesellokomotiven
  • 68 Doppelstock-Wagen
  • 15 Verkaufsstellen

Infrastruktur

  • 79 Verkehrsstationen, 28 davon barrierefrei ausgebaute Verkehrsstationen
  • 420 km Streckenkilometer, 221 davon km Hauptbahn und gleichzeitig TEN-Netz, 119 davon km Nebenbahn
  • 310 Eisenbahnbrücken
  • 421 Bahnübergänge, 198 davon technisch gesicherte Bahnübergänge, 223 davon nichttechnisch gesicherte Bahnübergänge
  • 12,7 km elektrifizierte Strecke
  • 36 Stellwerke 15 davon elektronische Stellwerke (ESTW-A), 17 davon mechanische Stellwerke, 4 davon Relaisstellwerke, 9 Übergänge zur Infrastruktur der DB Netz AG bzw. ÖBB

Personal

Die Zahl der Mitarbeiter bei der Südostbayernbahn hat sich weiter erhöht. Derzeit beschäftigt die Südostbayernbahn 830 Mitarbeiter.

830 Mitarbeiter*innen, davon

  • 46 Auszubildende/Studenten
  • 88 Mitarbeiter Werkstatt
  • 28 Vertrieb
  • 302 Lokführer und Zugbegleiter
  • 46 Fahrzeugbereitsteller (Rangierer, Reiniger etc.)
  • 129 Mitarbeiter*innen operativer Betrieb Infrastruktur (Fahrdienstleiter, Weichenwärter, Service etc.)
  • 116 Infrastruktur Instandhaltung/Planung
  • 75 Mitarbeiter Verwaltung

Investitionen

Die Südostbayernbahn hat im Jahr 2017 fast 10,6 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. Es wurde der Hausbahnsteig der Verkehrsstation in Töging vollständig erneuert und barrierefrei ausgestaltet. Insgesamt wurden drei Bahnübergänge (Triftern, Anzenkirchen, Edling Viehauser Straße) mit neuer Bahnübergangs-Sicherungstechnik ausgestattet und an einem Bahnübergang wurde aufgrund einer Straßenbaumaßnahme der Geh- und Radweg ergänzt. Auf der Rottalbahn wurden in einer 33-tägigen Sperrung in den Sommerferien vier Brücken erneuert, auf vielen Kilometern Kabelwege für Kommunikationskabel geschaffen und Instandsetzungsmaßnahmen an Gleisen und Bahnsteigen durchgeführt. In Ruhpolding wurde die Eisenbahnbrücke  über die Wiesenstraße neu gebaut. Im Bahnhof Kastl (Obb) wurden drei Weichen und ein Gleis erneuert. Am 22.05.2017 konnte die vorzeitige Inbetriebnahme der Zweigleisigkeit der mit Bundeshaushaltmitteln finanzierten ABS 38 zwischen den Bahnhöfen Mühldorf (Obb) und Tüßling gefeiert werden. Die Eisenbahnüberführung über die Töginger Straße in Mühldorf am Inn wurde vollständig und aufgeweitet erneuert und hat jetzt neben zwei Fahrspuren auch getrennte Geh- und Radwege. Im Bahnhof Tüßling wurde der Mittelbahnsteig völlig neu gebaut und eine Personenunterführung sowie ein Aufzug zum Mittelbahnsteig errichtet.
Für das Jahr 2018 steht ein Budget in Höhe von ca. 10,6 Millionen Euro zur Planung und Bauausführung zur Verfügung, welches vor allem in die Erneuerung von Eisenbahnbrücken, Bahnübergängen und Gleisanlagen investiert wird. Zusätzlich wird aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP) der barrierefreie Ausbau von den Verkehrsstationen Marktl, Neumarkt-St.Veit Mittelbahnsteig, Waging, Seiboldsdorf, Traundorf und Eisenärzt finanziert.