Langer Atem für reine Luft

Stickoxide und Rußpartikel gefährden die Gesundheit. Deshalb hat DB Regio die Emissionen der Züge und Busse massiv verringert.

Bessere Abgastechnik - weniger Emissionen

Durch moderne Züge und Busse sowie einen hohen Anteil des elektrischen Schienenverkehrs verringert die DB Regio maßgeblich den Ausstoß von Schadstoffen in der Luft. Auf der Schiene haben wir beispielsweise die Menge an Stickoxiden, die pro Person und zurückgelegtem Kilometer frei werden, seit 1990 um 80 Prozent reduziert. Beim Feinstaub waren es sogar über 90 Prozent.

  • Umweltfreundliche Busflotte: Bereits die Hälfte unserer Nutzfahrzeuge erfüllt die höchsten EU-Abgasnormen V und VI. So konnten wir die Partikelemission pro Person und Kilometer seit 2010 bereits um über 50 Prozent senken.
  • Saubere Triebzüge: Neue Triebzüge wie der Alstom-Coradia-LINT reduzieren den Ausstoß von Stickoxiden und Partikeln erheblich. Der Zug erfüllt die derzeit strengste EU-Abgasstufe IIIB.
  • Moderne Dieselloks: Unsere 23 Traxx-Lokomotiven von Bombardier haben vier einzelne Motoren, die den Energieverbrauch um 10 Prozent senken. Diesel-Rußpartikelfilter reduzieren außerdem die Feinstaubemissionen um 99,9 Prozent im Vergleich zur bisher eingesetzten Baureihe 218.

Innovative Antriebstechnologie

Mit fortschrittlicher Technik können Emissionen verringert und Kraftstoff gespart werden. Im innerstädtischen Bereich verringern beispielsweise Hybridfahrzeuge die Belastung durch Lärm- und Abgasemissionen.

  • Hybridrangierloks: Die S-Bahn Mitteldeutschland setzt in Dresden eine Hybridrangierlok mit 60 Prozent geringeren Schadstoffemissionen ein. Außerdem ist das Modell leiser und soll bis zu 40 Prozent Kraftstoff sparen. Im Rahmen des Projekts "H3-Hybrid" erhält die DB Regio Franken fünf Hybridrangierloks. Diese sollen acht Jahre in Nürnberg und Würzburg fahren.
  • Made by DB - der Hybridtriebzug: Im Projekt "EcoTrain" entwickelt die DB RegioNetz Verkehrs GmbH mit Forschungspartnern einen dieselelektrischen Hybridantrieb für Triebfahrzeuge der Baureihe 642. Die Entwicklung soll zur Serienreife gelangen.
  • Immer elektrisch unter Fahrdraht: Viele Strecken sind nur teilweise elektrifiziert und müssen daher komplett mit Dieselantrieb befahren werden. Im Projekt EcoDeMeTrain entwickeln wir derzeit eine umweltfreundliche Zweikraftlokomotive, die mit Diesel und Strom fahren kann. Hierfür koppeln wir eine diesel-elektrische Lok mit einem Wagen mit Stromabnehmer.

Luftreinhaltung im DB Konzern

DB-weit wollen wir die Partikelemissionen unserer eigenen Fahrzeuge auf Schiene und Straße von 2010 bis 2020 um 55 Prozent mindern. Das sind absolute Emissionen, die dann nicht mehr ausgestoßen werden. Bis zum Jahr 2016 haben wir bereits eine Minderung um 42 Prozent erreicht.

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